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Dokumente für KI vorbereiten

Welche Zeilen darf Ihre KI lesen?

Ihre Kanzlei möchte eine Rückfrage zu einem Bescheid formulieren. Dafür braucht die KI den Streitpunkt. Im selben Absatz stehen aber auch ein Aktenzeichen und die private Mailadresse. Mit LichtLot prüfen Sie an der Quelle, welchen Auszug Sie in das freigegebene KI-Werkzeug übernehmen.

Kanzleibeispiel · erfundene Daten

Im Mandantenschreiben

„Im Bescheid 2025 fehlt der Aufwand für das Arbeitszimmer. Akte M-10582. Bitte antworten Sie an mara@example.invalid.“

Geprüfter Auszug für die KI

„Im Bescheid 2025 fehlt der Aufwand für das Arbeitszimmer.“

Ihr Auftrag an die KI lautet „Entwirf eine Rückfrage nach den berücksichtigten Kosten.“ Die Kanzlei übernimmt dafür nur den geprüften Satz.

Vom Dokument zum KI-Auftrag

Wer gibt welche Fassung weiter?

  1. In LichtLot einlesen

    Ein Datei-Upload geht in Quarantäne und wird auf Schadsoftware geprüft. Nach Bestätigung verarbeitet LichtLot den Auftrag. Texterkennung und Erkennung sensibler Stellen laufen innerhalb der Installation. Im gehosteten Betrieb ist das die vereinbarte Serverumgebung.

  2. Am Original prüfen

    Die zuständige Person vergleicht Fundstellen mit der Quelle und korrigiert die Ausgabe. Sie prüft auch übersehene Angaben, Tabellenköpfe und den Zusammenhang. Eine seltene Funktion oder ein Aktenzeichen kann jemanden trotz ersetztem Namen erkennbar machen.

  3. Den Auszug freigeben

    Ihr Team wählt Zweck, Empfänger und die benötigten Zeilen. Nur diese geprüften Zeilen kopiert es in ein dafür freigegebenes KI-Werkzeug. Originaldatei, ungeprüfter Export und eine etwaige Zuordnung verbleiben im geschützten Arbeitsbereich.

Original und Prüfung liegen innerhalb der LichtLot-Installation. Nur der vom Team ausgewählte und selbst gesendete Text gelangt in den KI-Chat.
Das Original bleibt in der Installation. Die Kanzlei entscheidet, welchen Satz sie übernimmt.

Was bedeutet das für Ihr Team?

Was bleibt vor dem KI-Einsatz zu klären?

Welche Daten erhält das KI-Werkzeug?

Die lokale Erkennung braucht keinen externen KI-Dienst. Ihr Team übergibt den Auszug in einem eigenen Schritt. Klären Sie für die Zielanwendung, wer die Eingaben sehen kann, wie lange sie gespeichert werden und ob der Anbieter sie zum Training nutzt. Ist die Freigabe offen, bleibt der Auszug im Team.

Kann ein Dokument der KI Anweisungen geben?

Ja. Ein Dokument kann etwa die Aufforderung enthalten, weitere Dateien abzurufen. Eine KI mit Werkzeugzugriff könnte darauf reagieren. Der Virenscan prüft auf Schadsoftware, die Erkennung sucht sensible Angaben. Behandeln Sie den Auszug in der Zielanwendung als fremden Inhalt und begrenzen Sie dort Zugriffe und ausführbare Aktionen.

BSI zu indirekten Prompt Injections

Was ist mit Original, Platzhaltern und Training?

Die bearbeitete Textfassung ist ein eigenes Ergebnis. Das Original enthält weiterhin seine vertraulichen Angaben. Auch ein Text mit Platzhaltern kann über den Kontext einer Person zugeordnet werden. Prüfen Sie deshalb die konkrete Fassung für den vorgesehenen Empfänger.

Allgemeines Training ist bei LichtLot standardmäßig aus. Für freiwillige Beispiele gelten gesonderte Freigaben. Aufbewahrung und Zugriff klären Sie für Ihre Installation. Sicherheit und Datennutzung im Detail →

Welche Angabe darf in Ihrem ersten Test auf keinen Fall auftauchen?

Nehmen Sie einen erfundenen Beleg, benennen Sie die vertrauliche Stelle und formulieren Sie den gewünschten KI-Auftrag. Ihr Team kann dann prüfen, ob die nötige Information in der freigegebenen Fassung lesbar bleibt.

Eine Textausgabe am Muster ausprobieren →